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from 3rd June to 17th June 2000

Vorbereitung für die Reise nach Schottland

Der eigentliche Plan bestand ja darin, Uta (eine MacWik) in Aberdeen bei Ihrem Studienaufenthalt zu besuchen. Irgendwie verzögerte sich der Termin immer wieder, mal hatte Uta Klausur oder der Termin war für uns unglücklich oder das Wetter war nicht so. Aber in der letzten Woche für Uta an der "University of Aberdeen" sollte es endlich klappen.

Einerseits wollten wir Uta besuchen aber nicht für die ganze Zeit, wir wollte noch ein wenig in Schottland rumfahren. Zuerst mußten wir mal klären, wie wir nach Schottland kommen wollten. da ist zum einen die Flugverbindung und zum anderen die Fähre.

Um auf der Insel aber ein wenig Unabhängig zu sein, brauchten wir ein Auto. Nachdem wir alles was eine Flugreise und eine Fährverbindung ungefähr kosten würde zusammen hatten, kamen wir zu dem Schluß, das wir doch lieber mit unserem Auto fahren wollten und eine Fähre nehmen (der Kostenfaktor lag doch um einiges tiefer).

Also bekam ich von Caro den Auftrag, im Internet nach einer Fährverbindung zu suchen. Ich hatte davon gehört und gelesen, das man auch von Hamburg aus nach Großbritannien kommen kann. So versuchte ich erst einmal diese Fährgesellschaft ausfindig zu machen, was mir auch nach einiger Zeit gelang. Das dumme daran war, diese Fährlinie „Hamburg - Newcastle "wurde eingestellt - warum auch immer".

Also weitergesucht und da sind wir bei der guten alten Gesellschaft gelandet, welche von Rotterdam nach Hull fährt. Caro buchte dann beim ADAC unsere Fähre nach UK und ich durfte mich schlau machen, wohin wir eigentlich noch wollten und was wir noch alles sehen wollten.
Rausgekommen ist dabei, das wir erst mal nach Aberdeen fahren, danach mal in die Highlands und dann mal sehn wo es uns noch hin verschlägt (ich wollte unbedingt noch mal nach Glen Coe, wo wir nachher auch waren aber davon später mehr).

Caro besorgte die Tickets, ich die Informationen und Uta schickte uns eine Wegbeschreibung von Aberdeen und wie wir den Weg bis zu ihrer Flat "Wohnung" finden sollten (nur zur Veranschaulichung sollte man sich mal von jemanden eine Wegbeschreibung für eine Stadtdurchfahrt geben lassen der kein Auto fährt......, kann mitunter recht lustig sein, wenn der Weg eine Einbahnstraße ist. Ist uns zum Glück erspart geblieben!)

Noch mal ein Lob den Britischen Plandesignern, ihre Pläne sind so gut, das sich selbst blinde nicht verfahren würden. Und das beste daran ist, das diese Pläne meist auch noch kostenlos sind. Da können sich die Deutschen mal ein paar hundert Scheiben abschneiden. Meine Aufgabe bestand noch darin, einen Campingkocher und etwas zu Essen zu besorgen, so daß wir nur das Nötigste in Schottland kaufen müßten. Also, zu Essen haben wir, die Tickets für die Fähre haben wir, eine Wegbeschreibung von Aberdeen haben wir, eine Straßenkarte von GB haben wir vom ADAC, bei Uta sind wir angemeldet, dann kann's ja losgehen.